Mare mortuorum [Der See der Toten]in Lyrik
«14/26» Lyrik
Sind wir nur das Medium unserer Inspiration? Spiegelt meinen exakten Gesundheitszustand beim Schreiben wider.
Der Geist zerfällt zuerst
Ruhiger Lärm dringt ins Bewusstsein, verwirrt den schon verwirrten Sinn, verwischt Gedanken, lässt sie schmerzen
Lässt sie meinen Geist verbrennen.
Er hat sich gegen mich gewendet, scheint mich töten gar zu wollen, will verglühen, mit mir sterben
Oder doch nur überleben?
Treibe ich ihn zu sehr vorwärts, ist das Fieber nur sein Kampf?
So will ich innehalten, warten, bis er sich wieder sicher fühlt, doch die Zeit, sie rinnt davon
Und nichts geschieht, nichts ändert sich.
Dennoch kann ich nicht mehr warten, zu vieles ist mir noch zu tun. Aber was, wenn es endet
Noch bevor die Gelegenheit kam?
Macht es denn einen Unterschied? Oder ist aller Ziel bloß Tod?
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